Sattelpads: schonend und sicher für Reiter und Pferd
Beim Reiten bildet der Sattel die Schnittstelle zwischen Tier und Mensch. Und mag die Verbindung zwischen beiden sonst auch noch so gut sein, wenn es an dieser Stelle zu Problemen kommt, ist das Reitvergnügen schnell getrübt. Wichtig ist, dass ein Sattel sowohl für den angenehm ist, der darin sitzt, als auch für den, der ihn trägt.
Sattelpads stellen hierbei eine große Hilfe dar. Worum es sich handelt? Um eine Art Unterlage aus bspw. Kautschuk, Schaumgummi oder Gel, die sicherstellt, dass der Sattel gut sitzt und nicht so leicht verrutschen kann (ein Sattelpad ist aber nicht genau das gleiche wie eine Schabracke oder eine Satteldecke). Für das Pferd hat es mehr die Funktion einer Polsterung, denn ein Sattelpad verhindert Druckstellen auf seinem empfindlichen Rücken. Manche Pads sind im hinteren Bereich erhöht und ergeben somit einen hervorragenden Ausgleich bei Pferden mit abfallender Sattellage.
Der Preis für ein vernünftiges Sattelpad beläuft sich grob zwischen 20 und 70 Euro – je nachdem, welches Material und welchen Hersteller man wählt. Günstig sind z.B. Pads aus Schaumstoff oder Hartschaumgummi, im oberen Preissegment dagegen befinden sich die Memo-Pads, die sich durch ihren viskoelastischen Schaum jedem Pferderücken individuell anpassen. Es gibt sogar selbstaufblasende Modelle. Hier sei die Marke Kieffer empfohlen, die bereits seit über 160 Jahren Reitzubehör herstellt.

sattelpad
Praktisch ist es, wenn Sattelpads über einen Klettverschluss verfügt, denn dann lässt es sich stufenlos am Sattel anbringen. Manche sind komplett waschmaschinentauglich, bei anderen wiederum ist nur der Bezug waschbar, der mitunter gar nicht so leicht zu entfernen und wieder anzubringen ist. Ein gutes Pad ist außerdem atmungsaktiv, damit ein Hitzestau für das Pferd ausgeschlossen werden kann. Leicht sollte es am besten sein und dünn, damit die Distanz zum Tier nicht unnötig erhöht wird (dazu am besten ein Gel-Pad mit Hippopren-Material). Natürlich müssen solche Sattelunterlagen alles in allem der Situation der einzelnen Reiterin/des einzelnen Reiters und ihres/seines Pferdes angepasst sein. Wer z.B. voltigiert, der ist mit einem dickeren Pad besser beraten. Generell jedoch findet in der variationsreichen Auswahl auf dem Reit-Markt jeder das Richtige.